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Zur hormonellen Empfängnisverhütung werden im Regelfall kombinierte orale Kontrazeptiva (KOK; kurz genannt: Anti-Babypille), bestehend aus einer Estrogen-Gestagen-Kombination, eingesetzt.

Die monophasischen Kombinationspräparate (Einphasenpräparate; heutzutage im Regelfall die Mikropille) enthalten eine konstante Tagesdosis der verhütenden Hormone. Die meisten Präparate werden über 21 Tage eingenommen, gefolgt von einem siebentägigen hormonfreien Intervall.

Die empfängnisverhütende Wirkung der Pille besteht primär auf der Unterdrückung der Sexualhormone, welche die Keimdrüsen stimulieren. Die Eisprung-hemmende Wirkung hängt in erster Linie von der Gestagenkomponente ab.

Am Anfang einer Pillen-Erstverordnung steht  die Erhebung Ihrer Krankengeschichte und ggf. eine gynäkologische Untersuchung, inkl. Krebsabstrichs.

Folgende Krankheiten und Gesundheitsrisiken müssen im Rahmen Ihrer Krankengeschichte bedacht werden:

  • Alter [gesunde Frauen über 40 Jahre ohne Risikofaktoren können die Pille bis zu den Wechseljahren einnehmen]
  • Familiäres Mammakarzinom (Brustkrebs)
  • Rauchen
  • Adipositas (Übergewicht)
  • Gefäßerkrankungen (z. B. Vaskulitis)
  • Lag bereits eine Thrombose vor?
  • Sind Thrombosen in der Familie aufgetreten?
  • Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Lebererkrankungen

Unter Berücksichtigung Ihres Alters, Ihrer Familienplanung und möglicher Gegenanzeigen (Kontraindikationen) berate ich Sie umfassend und individuell.

Hormonelle Verhütung mittels Verhütungsring

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Wenn Sie keine Tabletten jeden Tag einnehmen können / wollen, dann ist der Verhütungsring eine gute Alternative zur Pille.